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Vor dem Hintergrund der anstehenden Europawahl und seines neuen Buchs spricht Berthold Vogel in einem NDR-Kultur-Interview über den Zusammenhang von Einsamkeit und Ressentiment und darüber, wie Populisten dies nutzen.

Dabei kann Einsamkeit jeden Menschen treffen – ob jung oder alt, arm oder reich, in Städten oder auf dem Land. Und nicht jeder, der sich einsam fühlt, misstraut der Demokratie und hasst Minderheiten. Gleichwohl haben Einsamkeit und Ressentiment demokratiegefährdendes Potenzial, das von populistischen Parteien für ihre Zwecke genutzt wird.

Im Gespräch mit NDR-Kultur weist Berthold Vogel daher auf einen Kernpunkt der neuen Publikation „Einsamkeit und Ressentiment“ von Jens Kersten, Claudia Neu und ihm hin: Dort, wo die Infrastruktur ausgedünnt ist, braucht es Orte der Begegnung, wo sich Menschen austauschen können, um die Gemeinschaft zu verbessern. Zudem braucht es seitens der Politik und der Kommunen starke öffentliche Institutionen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und der Radikalisierung entgegenzuwirken.

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