Unser Kollege Lukas Underwood richtet gemeinsam mit Sophie Rosenbohm und Fabian Beckmann (beide Universität Duisburg-Essen) sowie Fabian Hoose (Ruhr-Universität Bochum) die Ad-hoc-Gruppe „Arbeit und Wert in digitalen Ökonomien“ auf dem 43. DGS-Kongress zum Thema „Zukünfte der Gesellschaft“ vom 28.09.-02.10.2026 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz aus.
Digitale Ökonomien stellen etablierte soziologische Verständnisse von Arbeit, Wertschöpfung und Marktorganisation infrage. Hier entstehen Tätigkeiten, Produkte und Dienstleistungen, deren arbeitsförmiger Charakter, ökonomischer Wert oder soziale Anerkennung unklar, umkämpft und situativ bestimmt sind. Neben der etablierten Forschung zu Plattformarbeit, die auf Crowd- und Gigwork fokussiert, gewinnen weitere digitale Arbeits- und Wirtschaftsbereiche zunehmend an Bedeutung. Dazu zählen u.a. Content Creation auf Social-Media-Plattformen, datenbezogene Tätigkeiten wie das Training oder die Moderation KI-gestützter Systeme, digitale Kunstmärkte und NFT-basierte Wertschöpfungsformen sowie digitale Gaming-Märkte. In diesen Bereichen entstehen hybride, oft prekäre und zugleich hochdynamische Formen von Arbeit und Wertgenerierung.
Die Ad-hoc-Gruppe möchte Forschende zusammenbringen, die sich mit diesen Entwicklungen aus arbeits- und wirtschaftssoziologischer Perspektive beschäftigen.
Bis 30.04.2026 werden Abstracts (max. eine Seite) via E-Mail an das Organisationsteam erbeten:
sophie.rosenbohm@uni-due.de, fabian.beckmann@uni-due.de, fabian.hoose@rub.de, lukas.underwood@sofi.uni-goettingen.de
- Nähere Informationen entnehmen Sie dem Call for Papers: [PDF]