In einem Interview mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) spricht unsere Kollegin Natalie Grimm darüber, weshalb „Orte, an denen Menschen sich begegnen können, ohne etwas kaufen zu müssen“ wichtig sind.
Dazu gehören auch Bibliotheken, Jugendfreizeitheime oder Stadtteilzentren als „dritte Orte“ – Orte, die neben der Arbeit oder dem Zuhause eine wichtige Rolle für das Gemeinschaftsgefühl spielen.
Mit Blick auf ihre Forschung im „Qualitativen Panel“ des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ), in dem sie seit 2020 immer wieder dieselben 90 Menschen aus unterschiedlichen Milieus zum sozialen Zusammenhalt befragt, betont Natalie Grimm als wichtigen Befund: „Zusammenhalt entsteht nicht durch moralische Appelle, sondern durch konkret erlebte soziale Sicherheit und Begegnungen zwischen Menschen, die sich sonst im Alltag kaum begegnen würden.“ Zudem seien „Menschen, die in schwierigen Momenten Unterstützung erfahren, [….] später oft selbst solidarischer.“
Das epd-Interview, das auch in anderen Medien erschienen ist, finden Sie hier:
- Evangelische Zeitung: Kinderyoga, Rat und Bücher – Bibliotheken als Orte des Miteinanders, 19.08.2026: [LINK]
- Religionspädagogisches Institut Loccum: Kinderyoga, Rat und Bücher - Bibliotheken als Orte des Miteinanders, 19.09.2026: [LINK]
- Göttinger Tageblatt (online): Göttinger Soziologin erklärt: So fördern Bibliotheken gesellschaftlichen Zusammenhalt, 19.09.2026 (hinter Paywall): [LINK]
- Göttinger Tageblatt (print): Wie Zusammenhalt entsteht. Göttinger Soziologin erklärt: Bibliotheken als „dritte Orte“ und warum sie gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern, 22.09.2026.