Abstiegsängste und die Sorge, den eigenen Status für künftige Generationen zu verlieren, prägen gegenwärtige Krisendiagnosen. Daher ist es wichtig, positive Wege aufzuzeigen, wie es Mittelschichtsfamilien gelingt, ihre Position über mehrere Generationen zu stabilisieren. Eine neue SOFI-Studie identifiziert vier verschiedene Strategien, die alle über reine Bildungsinvestitionen hinausgehen: Die leitenden Mentalitäten, Handlungsweisen und Lebenswege unterscheiden sich. Dies eröffnet denjenigen neue Perspektiven, die nicht den Weg der leistungs-karriereorientierten Strategie beschreiten wollen oder können.
Das Buch basiert auf dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt „Statuserhalt in der „sozialen Mitte“: Intergenerationale Stabilisierung in Berufsfeldern der Mittelschicht“, das in Kooperation mit den einstigen Projektpartnerinnen der TU Dortmund, Nicole Burzan und Miriam Schad, bearbeitet wurde.