Subjektive Verständnisse und Praktiken zur Herstellung von gesellschaftlichem Zusammenhalt.
FGZ Working Paper Nr. 11. Leipzig: Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt
Das Working Paper untersucht subjektive Verständnisse und Praktiken zur Herstellung gesellschaftlichen Zusammenhalts und unterscheidet dabei sechs unterschiedliche Typen. Grundlage sind biografisch-narrative Interviews aus der ersten Erhebungswelle des FGZ-Quali-Panels. Im Zentrum steht die Frage, wie Menschen Zusammenhalt verstehen, erleben und praktisch herstellen. Dabei lassen sich zwei grundlegende Verständnisse unterscheiden: solche, die stärker auf Konformität, und solche, die stärker auf Kooperation ausgerichtet sind. Die Analyse zeigt, dass diese Verständnisse eng mit arbeitsbezogenen, familiären und institutionellen Erfahrungen sowie mit sozialen Positionen und Lebensverläufen verknüpft sind.