Veranstaltungsrückblick: Workshop „Der Ausbau der Offshore-Windenergie und die Gesellschaft“ in Cuxhaven

An der Veranstaltung nahmen rund 30 Expert:innen aus Landkreisen und Kommunen der Küstenregion, aus Ämtern, Unternehmen, Umweltschutzverbänden und Bürgerinitiativen sowie aus der Wissenschaft teil, um über den Ausbau der Offhore-Windenergie und seine gesellschaftlichen Herausforderungen zu diskutieren.
Zur Einstimmung gab es am Vormittag eine Werksführung im örtlichen Werk von Siemens Gamesa Renewable Energy. Siemens Gamesa fertigt in Cuxhaven mit 1.500 Mitarbeitenden Turbinen für Offshore-Windenergieanlagen. Diese Turbinen haben die Größe eines mehrstöckigen Einfamilienhauses. Absolutes Highlight der Werkstour war daher die Besichtigung einer solchen Turbine von innen.
Im Zentrum des anschließenden Workshops standen Zwischenergebnisse aus zwei Teilprojekten des Reallabors und aus einem Projekt des Reallabor-Projektpartners Helmholtz-Zentrum Hereon.
Unser Kollege Klaus-Peter Buss referierte über gesellschaftliche Voraussetzungen des Offshore-Ausbaus und diskutierte mit dem notwendigen Ausbau der Häfen und dem immer deutlicher zu Tage tretenden Fachkräftemangel zwei zentrale Engpässe für die Verwirklichung der Ausbauziele.
Andreas Kannen und Jürgen Schaper (Helmholtz-Zentrum Hereon) berichteten aus ihrer Forschung zur Entwicklung der Fischerei und fragten nach Lehren für die Regionalentwicklung.
Abschließend wurde über die Frage von Sophie Berg und Bernd Siebenhüner (Universität Oldenburg) debattiert, wie Lasten und Vorteile des Offshore-Ausbaus von den Beteiligten und Betroffenen wahrgenommen werden, wie sich Lasten fairer verteilen lassen und welche Rolle dabei Partizipationsprozessen zukommen kann. In einem abschließenden World Café diskutierten die Workshop-Teilnehmenden über Fragen der regionalen Koordination, Chancen der Beteiligung und Partizipation sowie eine naturverträgliche Gestaltung des Offshore-Ausbaus.
Der Workshop fand am 25.06.2026 im Rathaus der Stadt Cuxhaven statt.
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