Veranstaltungsrückblick: Das SOFI bei der SASE 2026 in Bordeaux

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Vom 22.06.-04.07.2026 fand in Bordeaux die 38. Jahreskonferenz der Society for the Advancement of Socio-Economics (SASE) unter dem Motto „Fighting Divisions: Conflict and Power in a Post Globalisation Order“ online und in Präsenz statt. Unser Institut war mit drei Beiträgen vertreten.

René Lehweß-Litzmann sprach in der virtuellen Konferenzphase im Rahmen eines Online-Vortrags im Network A: Community, Democracy, and Organizations. Sein Thema lautete: „Social Places in structurally weak rural regions: Sources of revitalization and renewal?“ – ein Impuls für die Debatte um ländliche Räume im Wandel.

Im Panel „After the ESG Backlash“ (Network S: Environment and Climate Change) präsentierte Silke Ötsch das Konzept einer Grünen Europäischen Öffentlichen Bankenunion – basierend auf dem SOFI-Working Paper „Public Savings Banks as Transformative Agents for an Ecosocial Future?“ von Ulrich Klüh, Ilias Naji und Silke Ötsch.  Im Rahmen dieser Bankenunion soll Kapital in nachhaltige Projekte gelenkt werden – unter Berücksichtigung von Aspekten der Verteilungsgerechtigkeit und demokratischer Governance.

Im Panel „Workplace Policies and Practices“ des Networks „Labor Markets, Education, and Human Resources“ (G) stellte Milena Prekodravac erste Ergebnisse einer qualitativen empirischen Teilstudie ihres TEN.efzn-Projekts vor. Dabei ging es um unterschiedliche Szenarien der Weiterbildung in der sozial-ökologischen Transformation – und die Frage, wer davon profitiert und wer nicht.
Der Austausch mit der internationalen Forschungsgemeinschaft war ergiebig. Es war spannend, unsere Perspektiven in den Bereichen Arbeit, Wirtschaft und Bildung einzubringen!

  • Nähere Informationen zur SASE-Konferenz 2026 finden Sie hier: [LINK]